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Die Legende lebt ... Die PDP-11 von DIGITAL - Maßstab für die ersten 16/32-Bit Rechner |
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1960: Ein junger Hardware-Ingenieur namens Ben Gurley wurde beauftragt, den ersten Computer von DIGITAL zu entwerfen.
Dreieinhalb Monate später war der Prototyp PDP-1 (Programmed Data Processor) fertig. Im Dezember wurde er auf der Eastern Joint Comtuer Conference in Bosten präsentiert. Aus einem techtischen Bulletin über die PDP-1 datiert vom März 1960: " - ein kompakter Allzweck-Computer, mit einer internen Befehlsausführungsrate von 100 000 bis 200 000 Operationen pro Sekunde. .." |
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1970: PDP-8-Spezifikationen Wortlänge: 12 Bit Geschwindigkeit: Zykluszeit: 1,5 Mikrosekunden Primary Memory: 4K 12-Bit Core Memory Secondary Memory: max. 32K Befehlssatz: 3-Bit-Operationskode, 1 indirektes Bit, 8-Bit-Adressen Eingabe / Ausgabe: Fernschreiber (ASR-33) mit Lochstreifenleser und -stanzer Energie: 780 Watt Preis: 18 000 Dollar |
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1971: Die PDP-11/45 war ein exzellentes Gerät für große Multiuser -/ Multitasking- Installationen. Durch Speichermanagement konnte der Hauptspeicher auf 128 K aufgerüstet werden (Kombination von bipolarem und MOS-Speicher). Die PDP-11/45 war mit einem großen erweiterten Gleitkommaprozessor ausgestattet. |
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| 1975: Die PDP-11/70 repräsentiert das High-end der PDP-11-Architektur mit der Schnelligkeit, dem Adressraum und der Bandbreite, wie sie große Systemanwendungen erforderten. Sie war die erste PDP-11 mit Cache-Speicher. |
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Die im Mittelbereich angesiedelte PDP-11/34 war die erfolgreichste PDP-11 von DIGITAL in Stückzahlen gemessen. Die 11/34 hatte eine so kompakte CPU, daß ihre gesamte Logik auf zwei Leiterplatten enthalten war. Das hatte eine größere Flexibilität bei weiteren Systemerweiterungen zur Folge, da Steckplätze für weitere Boards frei wurden. Das abgebildete Exemplar wurde von Bernd Ulmann auf der Ausstellung anläßlich des zwanzig-jährigen DECUS-Jubilaeums in Bonn 1997 gezeigt. Sie ist die (vermutlich) einzige Installation einer PDP-11/34 dieser Art - in diesem Gehäuse (halbhohe Box). Besonders bemerkenswert ist hierbei die obere Abdeckung der CPU-Box, die ebenfalls nicht offiziell mit der PDP-11/34 ausgeliefert wurde. |
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1977: : Mit der PDP-11/60 wurde eine Kombination einzigartiger Attribute offeriert, die normalerweise nur bei größeren kostenintensiveren Computern dieser Zeit fand. Entworfen um eine erprobte UNIBUS - Architektur, enthielt die PDP-11/60 sowohl vorher nicht vorhandene user control store features als auch verschiedene 11/70 Eigenschaften wie Cache und RAMP.
1979: Die PDP-11/44 verbindet das komplette PDP-11/70 Instruction Set und Speichererweiterung auf 1MB in einem Niedrig-Preis-Paket. Die PDP-11/44 war die letzte PDP-11, die in diskreter Logik implementiert wurde. |
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1981: Die PDP-11/24 war eine PDP-11 der vierten Generation und zielte auf die Durchdringung des technischen und kommerziellen OEM-Marktes durch DIGITAL.
Die neue Maschine unterstützte Large Scale Integration, hatte bis 1 MB Speicher und den PDP-11 - UNIBUS.
1985: Entscheidende Eigenschaften der MicroPDP-11/83: der neue hochleistungsfähige Zentralprozessor (der KDJ11-BF) und der PMI-Bus (Private Memory Interconnect Bus) |
| 1990: Beide, die Micro-PDP-11/93 und die PDP-11/94 wiesen einen Leistungszuwachs von 40 % gegenüber den vorherigen High-end PDP-11-Systemen auf. Die neuen Maschinen waren die letzten aus der langlebigsten Computerfamilie. Die PDP-11-Familie hatte zu diesem Zeitpunkt über 20 Mitglieder, mehr als 600 000 PDP-11-Computer wurden gebaut. |
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Aus der allgemeinen Geschichte des Computers |
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300 v. Chr.: Die
Römer gestalten das Rechenbrett zum handlichen Abakus um.
In Europa wurden diese Rechenhilfen bis ins Mittelalter verwendet, in Ostasien, Rußland und Indien sind sie heute noch gebräuchlich. |
| 1617: Lord John Napier of Merchiston (1550-1610) konstruiert sogenannte Rechenstäbchen, die auch Multiplikationen ermöglichen. Zur weiteren Erleichterung des Rechnens werden die Logarithmen und der logarithmische Rechenstab eingeführt. |
| 1622: Nachdem bereits sogenannte "logarithmische Tafeln" erstellt worden sind, entwickelt der Mathematiker William Oughtred (1574-1660), den heute noch verwendeten Rechenschieber mit zwei logarithmischen Skalen. |
| 1623: Wilhelm Schickard
(1552-1635) konstruiert eine durch Zahnräder angetriebene Rechenmaschine.
1642: In Paris stellt der Mathematiker Blaise Pascal der Öffentlichkeit eine Rechenmaschine vor, die für achtstellige Additionen und Subtraktionen ausgelegt ist und einen automatischen Zehnerübertrag hat. |
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1673: Der deutsche Universalgelehrte Freiherr Gottfried Wilhelm von Leibniz (1646-1716) baut eine Maschine für alle vier Grundrechenarten. Leibniz entwickelt das duale Zahlensystem und formuliert die Gesetzmäßigkeiten der binären Arithmetik. 1805: Die erste Maschine, die durch Lochkarten - Schablonen mit Löchern an ganz bestimmten Stellen - gesteuert wird, ist der mechanische Webstuhl des Franzosen Joseph-Marie Jacquard (1752-1834). Bereits 1812 sind mehr als 10 000 dieser programmgesteuerten Webstühle im Einsatz. |
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1833: Der englische Mathematiker Charles Babbage (1792-1871) beginnt mit dem Bau eines digitalen Rechenautomaten. Der analytische Rechenautomat sollte mit Lochkarten programmgesteuert werden. 1886: Hermann Hollerith konstruiert eine elektromagnetische Sortier- und Zählmaschine zur Auswertung von Lochkarten. |
| 1936: Der britische
Mathematiker Alan Turing veröffentlicht eine Diskussion von theoretisch
unlösbaren Problemen. Darin beschreibt er einen Apparat, den er selbst Universalmaschine nennt, und der die Eigenschaften eines modernen Computers besitzt. |
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1936: Der deutsche
Bauingenieur Konrad Zuse (geb. 1910) baut einen rein mechanischen Rechner
- Zuse Z1. 1938 wird der Z1 fertig.
1941: Konrad Zuse konstruiert im Auftrag der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt den ersten programmgesteuerten Rechenautomaten. Der Z3 ist ein elektromagnetischer Rechner, der etwa 2000 Relais enthält. Er arbeitet mit Dualzahlen und verwendet zur Darstellung von Zahlen die Gleitkommadarstellung. Für eine Multiplikation benötigt er drei Sekunden Rechenzeit. |
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1944: In Boston nimmt
der Mathematiker Howard H. Aiken (1900-1973) den von ihm entwickelten,
programmgesteuerten Rechenautomaten Mark I in Betrieb. |
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1944: John von Neumann
(1903-1957) beginnt mit der Konzeption des Rechenautomaten EDVAC (Electronic
Discrete Variable Automatic Computer). Die Maschine kann erst 1952 in Betrieb
genommen werden. Erst durch den Übergang auf flexible und intern gespeicherte
Programme werden die Voraussetzungen für die moderne Datenverarbeitung
begründet.
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1945: Zuse nimmt seinen Z4 in Betrieb. Er hatte eine höhere Rechenleistung als sein Vorgänger und enthält einen Lochstreifenleser zur Eingabe von Unterprogrammen und einen Magnetkernspeicher. 1946: John P. Eckert (geb. 1919) und John W. Mauchly (1907 - 1980) entwickeln in Pennsylvania in den USA die erste vollelektronische Großrechenanlage der Welt. Zum erstenmal wurden anstatt der Relais die wesentlich schnelleren Elektronenröhren verwendet. Der ENIAC (Electronic Numerical Integrator and Calculator) erstreckte sich über eine Fläche von 140 Quadratmetern und war mit mehr als 18 000 Elektronenröhren ausgestattet. Die Programmierung erfolgte nicht über Lochkarten sondern über eine große Menge von Leitungen und Steckern auf einer Schalttafel. 50 Mitarbeiter hatten drei Jahre lang daran gebaut.1948: In den Bell Laboratories wird der Transistor erfunden. Die drei daran beteiligten Wissenschaftler, John Bardeen, William Shockley und Walter Brattain, erhalten dafür 1956 gemeinsam den Nobelpreis für Physik. 1951: Howard H. Aiken nimmt seinen ersten mit Elektronenröhren gebauten Rechenautomaten Mark III in Betrieb. Er besteht aus etwa 2000 Relais und 5500 Elektronenröhren sowie 1300 Dioden und verwendet ein Magnetband zur Eingabe des Programms und der Daten.1955: Mit der Einführung
des Transistors beginnt die sogenannte zweite Computergeneration. Am 19.
März wird in den Bell Laboratories unter der Leitung von J. H. Felker
der erste mit den neuen Schaltelementen arbeitende Rechenautomat fertiggestellt.
Der von der US-Luftwaffe gebaute Computer Tradic (Transistor Digital Computer) besteht
aus rund 800 Transistoren und 11 000 Germaniumdioden.
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1962: Transistoren und Dioden in Salzkorngröße ermöglichen den Bau von Geräten der dritten Generation mit größerer Leistung, höherer Rechengeschwindigkeit und geringeren Herstellungskosten. 1968: Integrierte Schaltkreise bringen die Entwicklung nochmals um einen entscheidenden Schritt nach vorne. Bei dieser vierten Computergeneration werden die immer komplexeren Schaltungen nicht mehr aus Einzelteilen zusammengesetzt, sondern durch eine Abfolge von Beschichtungs-, Ätz- und Aufdampfprozessen auf Siliziumscheiben aufgebaut. |
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1969: INTEL kündigt einen ein 1 KB RAM Chip an, der eine erheblich größere Kapazität als jeder vorher produzierte Speicherchip hat. Bill Gates und Paul Allen, die sich "Lakeside Programming Group" nennen, unterzeichen eine Vereinbarung mit Computer Center Corporation, Programmfehler in der PDP-10 Software zu suchen als Gegenleistung für Rechenzeit. In den AT&T's Bell Laboratories wurde Unix entwickelt. 1972: Die 5.25 Zoll Disketten erscheinen.
1973:
Gary Kildall schreibt ein einfaches Betriebssystem in seiner Programmiersprache PL-/M.
Er nennt es CP/M (Control Program/Monitor oder Control Program for Microcomputer). 1975: Im Februar lizensieren Bill Gates und Paul Allen ihr neu geschriebenes BASIC für MITS, ihren ersten Kunden. 1976: Steve Wozniak und Steve Jobs beendeten ihre Arbeit an einem Computerboard, das sie den Apple I Computer nennen. 1977: Apple Computer zieht aus Jobs' Garage in ein Büro in Cupertino. 1978: Intel beginnt die Produktion des 8086 Mikroprozessors. Er wurde von zwei Ingeniueren in nur zwei Wochen entwickelt.
1979: Zilog versendet Exemplare des 16-Bit-Prozessors Z8000. 1980: Microsoft schlägt IBM vor, das Betriebssystem für IBM's Mikrocomputer zur Verfügung zu stellen. 1981: IBM kündigt den IBM 5150 PC Personalcomputer in New York an. Der PC hat eine 4.77-MHz Intel 8088 CPU, 64KB RAM, 40KB ROM, ein 5.25-Zoll-Diskettenlaufwerk (160 KB Kapazität), and PC-DOS 1.0 (Microsoft's MS-DOS), für etwa 3000 Dollar. IBM kündigt die CGA-Graphik-Karte für den PC an (Auflösung 640x200 mit 16 Farben). 1992: Die DEC Alpha Architektur ist designd entsprechend DEC für eine Laufzeit von 25 Jahren.
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PDP-11 MS-DOS, Windows NT |
Registered trademark of Digital Equipment Corporation Registered trademarks of Microsoft Corporation |